20 Juni

Jeder 70. Mensch von Flucht und Vertreibung betroffen

Heute ist Weltflüchtlingstag – der 25.! Erstmals wurde der Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2001 begangen, in Erinnerung an den 50. Jahrestag des „Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“, die sog. „Genfer Flüchltingskonvention“ 1951. Seither ist er auch Anlass für den UNHCR, die Geflüchtetenzahlen des Vorjahres bekanntzugeben:

Der aktuelle UNHCR-Bericht „Global Trends 2025“, veröffentlicht am 11. Juni zeigt, dass Ende 2025 weltweit 117,8 Millionen Menschen auf der Flucht waren, 39% davon Kinder. 41,6 Millionen davon waren Flüchtlinge, die ihr Herkunftsland verlassen mussten.

Auch wenn die Zahl der gewaltsam Vertriebenen im Vergleich zum Vorjahr erstmals seit einem Jahrzehnt leicht zurückging, bleibt Flucht für Millionen Menschen weltweit Realität. Rund sieben von zehn Flüchtlingen leben seit mehr als fünf Jahren im Exil.

Die Zahlen verdeutlichen die anhaltende globale Bedeutung der Themen Flucht und Asyl – und unterstreichen die Relevanz von Formaten wie der RefugeeWeek, die Information, Begegnung und Austausch ermöglichen.

Übrigens, 2026 steht der Weltflüchtlingstag unter dem Motto „Das Recht, Schutz zu suchen – eine gemeinsame Garantie für uns alle“.