RefugeeWeek 2026 – Seien Sie dabei!
Auch 2026 soll in Augsburg rund um den Weltflüchtlingstag am 20. Juni die RefugeeWeek stattfinden – zum 11. Mal! Geplant ist ein Kernzeitraum vom 15. bis 24. Juni mit verschiedenen, thematischen Einzel- und Gemeinschafts-veranstaltungen. Gesucht sind Ideen für Aktionen und Veranstaltungen, um gemeinsam Zeichen zu setzen für Flüchtlingsschutz und eine Gesellschaft der Vielfalt: Gemeinsam für EINE Gesellschaft.
Das Koordinationsteam von Tür an Tür und Lokaler Agenda 21 lädt alle am Thema Interessierten zu einem ersten Planungstreffen ein:
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Planungstreffen für die RefugeeWeek 2026
Montag, 02.03.26, 18:00 – 20:00 Uhr | Ankommen ab 17:30 Uhr
zib., Asien-Raum (Rückgebäude, rückwärtiger Eingang, 1. OG), Wertachstr. 29, 86153 Augsburg
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Jede und jeder ist willkommen – egal, ob Sie bereits konkrete Ideen haben, sich aktiv einbringen oder das Format zunächst unverbindlich kennenlernen möchten.
Werden auch Sie Teil der RefugeeWeek 2026! Einen Rückblick auf Idee und Konzept und die ersten zehn Jahre der Augsburger RefugeeWeek finden Sie unter https://refugeeweek.de.
Veranstalter: Tür an Tür e.V., Tür an Tür-Integrationsprojekte gGmbH (Integrationslotsin für die Stadt Augsburg) und Lokale Agenda 21 (Augsburger Forum Flucht und Asyl).
Aus organisatorischen Gründen wird eine formlose Anmeldung bis 27.02. erbeten an margot.laun@tuerantuer.de.





… eine durchaus berechtigte Frage, wie sich im Lauf der Bus-Shuttle-Tour zu Asylunterkünften herausstellte. 15 Interessierte besuchten in sechs Stunden sechs Unterkünfte: Eine Erstaufnahme, in der Menschen bis zu sechs Monaten beengt wohnen, und eine, die noch auf BewohnerInnen wartet. Eine staatliche Gemeinschaftsunterkunft mit großem Helferkreis und hoffnungsfrohen Menschen und eine mit fast ausschließlich abgelehnten Asylbewerbern und gedrückter Stimmung. Und zwei dezentrale Unterkünfte. Eine in einem alten Pfarrhaus und eine in neuen Modulhäusern. Auffallend war, dass in nahezu allen Unterkünften die Einrichtung von Sozialräumen für BewohnerInnen und Freiwillige aufgrund der Belegungsdichte kaum möglich ist. So lässt sich das Fördern – der eine Teil des dzt. vielzitierten „Fördern & Fordern“ – kaum realisieren.
40 Projekte für Geflüchtete und Migranten in und um Augsburg stellt der Verein Tür an Tür in seiner aktuellen Publikation „Flucht, Migration und Bürgerengagement“ vor. Und rund 40 Personen kamen am letzten Tag der „Refugee Week 2016“ ins Café Tür an Tür, um das Buch und einige seiner AkteurInnen – so u. a. Amnesty International oder die Medizinische Flüchtlingshilfe Augsburg – persönlich kennenzulernen. Dr. Stefan Kiefer, Bürgermeister und Sozialreferent, sowie Reiner Erben, Referent für Umwelt, Nachhaltigkeit und Migration, zeigten sich beeindruckt und beantworteten zahlreiche, auch durchaus kritische Fragen der interessierten BesucherInnen rund um das Thema „Flucht & Asyl“.



Über 50 Personen kamen am „Internationalen Tag des Flüchtlings“ ins Café Tür an Tür, um sich über die exterritorialen Anstrengungen der EU zu informieren, Flüchtlinge aus Europa fernzuhalten. Unter dem provokanten Titel „Deals mit Diktaturen: Wie Europa sich in Afrika Flüchtlinge vom Hals halten will“ informierte Dr. Stephan Dünnwald, Mitarbeiter des Bayerischen Flüchtlingsrats und Mitglied im Labor für kritische Migrations- und Grenzforschung, am Beispiel von Mauritanien und Mali über die schon seit langen Jahren üblichen Praktiken Europas, Sicherheitskräfte westafrikanischer Staaten zu finanzieren und auszubilden, damit diese Flüchtlinge davon abhalten, weiter Richtung Europa zu ziehen. Rückführung in die Herkunftsländer ist das Ziel, Visaerleichterungen und monetäre Wohltaten für die eigenen Bürger der Gewinn. Was in Westafrika als Rabat-Prozess begann, soll jetzt auch im Osten Afrikas in Form des sog. Khartoum-Prozesses umgesetzt werden. Erstmals setzt sich Deutschland explizit für diese Überlegungen ein.